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Pressebericht vom 12.02.2016

„Das Wir-Gefühl trägt uns schon die ganze Saison“
Stefan Fröhlich sieht kleinen Kader des SV Lippstadt nicht als Problem, sondern als Stärke

Mit einem Heimspiel gegen den ASC Dortmund startet der SV Lippstadt am Sonntag in die Rückrunde der Oberliga Westfalen. Das junge Team um den ebenso jungen Trainer Stefan Fröhlich überraschte in der ersten Saisonhälfte mit außerordentlich guten Leistungen und dem zweiten Tabellenplatz, der zum Aufstieg in die Regionalliga berechtigen würde. Ob die Schwarz-Roten weiter in der Erfolgsspur fahren können, darüber diskutierte die Sportredaktion mit dem 30-jährigen Coach.

Sonntag geht’s wieder los. Endlich? Wie ist die Stimmung im Team?

Fröhlich: Unverändert gut. Unser Wir-Gefühl trägt uns schon durch die gesamte Saison. Daran hat die Winterpause nichts geändert.

Ihre Mannschaft hat auf einem Aufstiegsplatz überwintert: War das auch für Sie als Trainer überraschend?

Fröhlich: Das war wirklich alles andere als vorhersehbar. Es freut mich aber für die vielen Freunde und Gönner des Vereins, natürlich für die Jungs und das Team um das Team herum, das einen sensationellen Job macht.

Die Ausgangslage für den SV Lippstadt scheint günstig. Es gibt keinen Druck von außen. Sie MÜSSEN nicht unbedingt aufsteigen ...

Fröhlich: Die handelnden Personen in unserem Verein gehen realistisch an die Sache heran. An einem möglichen Aufstieg hängen ja auch viele neue Aufgaben. Ich weiß nicht genau, ob wir die aktuell schon anpacken könnten.

Und rein sportlich?

Fröhlich: Wir vertrauen unserer Mannschaft. Das sieht man ja allein daran, dass wir sie im Winter kaum verändert haben. Wenn es am Ende Platz sechs werden sollte, wäre das immer noch ein Erfolg. Alles andere darüber hinaus wäre einfach nur erfreulich.

Sie haben mal gesagt, wenn der SV Lippstadt am Limit spielt, ist die Mannschaft nur schwer zu schlagen. Wie trimmen Sie die Jungs ständig auf Höchstleistung?

Fröhlich: Habe ich das so gesagt? Ich weiß es nicht. Fakt ist: Wie streben immer nach dem perfekten Spiel. Wenn wir viele Fehler machen, werden wir kaum ein Match gewinnen. Machen wir wenig, wird es schwer uns zu schlagen. Das meinte ich damit. Für jeden Gegner muss es unbequem sein, gegen uns zu spielen. Wir müssen immer 120 Prozent geben!

Welche Rolle spielen die beiden Neuzugänge Benjamin Kolodzig und Robert Fichera in der Rückrunde?

Fröhlich: Benjamin Kolodzig ist auf jeden Fall eine Verstärkung für unsere Abwehr. Dort waren wir quantitativ nicht optimal aufgestellt. Diese Lücke haben wir mit seiner Verpflichtung schließen können. Da fällt eine kleine Baustelle weg.

Kolodzig hatte für RW Ahlen nur vier Liga-Einsätze, ist er jetzt richtig fit?

Fröhlich: Wir wussten das ja. Bis auf die Partie gegen Velbert war Kolodzig fast in jedem Testspiel über 90 Minuten im Einsatz. Er hat sich stetig verbessert. Ich bin mir sicher, dass er uns in der Rückrunde helfen wird.

Wie sieht es bei Roberto Fichera aus?

Fröhlich: Ein ganz lieber Kerl. Auch er wird sich verbessern. Er kann in den nächsten sechs Monaten einiges bei uns lernen.

Der Kader des SV Lippstadt ist nach wie vor ziemlich klein. Ein großes Problem?

Fröhlich: Ich würde sagen nein. Ich sehe es mittlerweile als echte Aufgabe, mit einem kleinen Kader zu arbeiten. Natürlich hatten wir bisher Glück, dass unsere Leistungsträger von schwerwiegenden Verletzungen verschont geblieben sind. Okay. Moritz Kickermann ist am Sonntag wegen seiner fünften Gelben Karte gesperrt. Aber das zeigt ja nur: Jeder wird gebraucht! Ein Marcel Meuter, der in seinem ersten Oberliga-Spiel gegen Stadtlohn in der 90. Minute das Siegtor schießt und auch ein Jonas Drees, der bei seiner Premiere gegen Paderborn den Sieg für uns festhält. Wie gesagt, wir brauchen alle und wollen alle mitnehmen. Insofern macht uns gerade der kleine Kader vielleicht auch stark. Im Notfall könnten wir auch auf unsere gute A-Jugend zurückgreifen. Wir hoffen nicht, dass wir das müssen. Denn der Aufstieg in die Westfalenliga hat für die A-Jugend erste Priorität.

In der Oberliga ist es eng: Den 2. und 13. trennen gerade mal acht Punkte. Wen sehen Sie am Ende vorn, außer dem SV Lippstadt natürlich?

Fröhlich: Ich denke bis Ostern wird sich herauskristallisiert haben, welche Vereine im ersten Drittel landen. Roland Beckum, SpVg Erkenschwick, TSG Sprockhövel werden sicherlich oben bleiben. Auch Eintracht Rheine spielt eine herausragende Saison, und der SuS Neuenkirchen ist immer unbequem.

Aus Rheine und Neuenkirchen hört man, dass man auf den Regionalliga-Aufstieg verzichten würde. Hat der SV Lippstadt eine entsprechende Lizenz beantragt?

Fröhlich: Das müssen die Vereins-Verantwortlichen entscheiden. Das ist nicht meine Baustelle. Darüber möchte ich nicht reden.

Quelle: DER PATRIOT, 12.02.2016


Richtung Regionalliga: Trainer Stefan Fröhlich kann den Aufstieg mit dem SV Lippstadt schaffen, ist aber nicht dazu verdammt. „Auch Platz sechs“, so der 30-jährige Coach, „wäre ein Erfolg!“ Der Vorstand sieht das offenbar ähnlich.  n  Foto: Lütkehaus
Richtung Regionalliga: Trainer Stefan Fröhlich kann den Aufstieg mit dem SV Lippstadt schaffen, ist aber nicht dazu verdammt. „Auch Platz sechs“, so der 30-jährige Coach, „wäre ein Erfolg!“ Der Vorstand sieht das offenbar ähnlich.  n  Foto: Lütkehaus
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