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PRESSEBERICHT VOM 19.05.2017

„Vielleicht komme ich mal als Trainer wieder“
Ardian Jevric verabschiedet sich nach sechs Jahren und vielen Erfolgen vom SV

An den „treuen Charly" Karl-Heinz Körbel, der all seine 602 Bundesliga-Spiele für Eintracht Frankfurt absolvierte, kommt er nicht ganz heran, aber beim SV Lippstadt ist Ardian Jevric eine Institution. Seit sechs Jahren trägt der feine Techniker das schwarz-rote Trikot, feierte mit den 08ern zwei Meisterschaften und bestritt auch das DFB-Pokalspiel gegen Bayer Leverkusen. Sein Name steht für die erfolgreichste Zeit in der Vereinsgeschichte. In neun Tagen, nach dem Auswärtsspiel beim SuS Stadtlohn, tritt der Mann mit der Nummer 30 ab.

Das Ende am Bruchbaum ist absehbar. Noch die beiden Meisterschafts-Matches gegen Paderborn, in Stadtlohn und das Pokalfinale gegen den SuS Bad Westernkotten - dann schließt sich das Kapitel Lippstadt für den 30-jährigen Mittelfeldstrategen. Der gelernte Kaufmann, der nach seiner Ausbildung voll auf den Fußball setzte, will kürzer treten. Sich verstärkt um die Familie und seinen kleinen Sohn Nail kümmern. Ganz an den Nagel hängen wird der Montenegriner die Stiefel aber nicht. „Es gibt Angebote", sagt Jevric.

So wie 2011, als ihn der damalige Sportdirektor und Trainer des SV 08, Daniel Farke, überzeugte vom SC Paderborn in die Westfalenliga zu wechseln. „Er war der einzige Grund, warum ich nach Lippstadt gekommen bin", blickt der versierte Kicker („die Technik war immer da") zurück. Ein Ausflug in die Vergangenheit, der Freude bereitet: „Ich habe das nicht eine Sekunde bereut, die letzten sechs Jahre waren die schönste Zeit, die ich im Fußball hatte. Die Jungs und der Trainer waren super. Wir alle wollten den unbedingten Erfolg."

Der stellte sich schnell ein: Gleich im ersten Jahr der Aufstieg in die Oberliga und die Regionalliga-Relegation, die der SV Lippstadt gegen SSVg Velbert verlor. Auch, weil Jevric gleich zum Auftakt Rot sah. „Vielleicht wäre das auch zu früh gewesen", meint der 30-Jährige heute.

Aus der Spur bringen ließen sich die Schwarz-Roten durch diese Niederlage nicht. Es folgte die nach Jevric' Beurteilung schönste Saison mit der souveränen Oberliga-Meisterschaft. „Wir waren damals eine verschworene Gemeinschaft und haben auch abseits des Platzes viel unternommen", erinnert sich der Mittelfeld-Stratege gut. Genau wie an die sportliche Zugabe, das einzige DFB-Pokal-Spiel in der Vereinsgeschichte des SV Lippstadt gegen Bayer Leverkusen (1:6). Damals hatte Jevric gegen Rolfes und Bender eines schweren Stand.

Den hatten die Schwarz-Roten anschließend in der Regionalliga auch, die sie mit lediglich vier Siegen abschlossen. „Wir hätten den Abstieg damals vermeiden können", ist der 30-Jährige felsenfest überzeugt, „aber uns fehlte die Erfahrung.

Ardian Jevric ist lange genug dabei, er weiß, wie es läuft: „Fußball ist zu 70 Prozent Kopfsache." Der Edeltechniker hätte sich gern mit einer weiteren Meisterschaft vom Bruchbaum verabschiedet: „Letztlich entscheiden wir Spieler die Partien. Wir hatten es in der Hand hochzugehen, wenn wir immer 100 Prozent gegeben hätten." Aber am Ende habe der SV Lippstadt gegen vermeintlich schwächere Mannschaften zu viele Punkte liegenlassen.

Der Mann aus Montenegro ist sich sicher, dass der SV Lippstadt in naher Zukunft wieder in die Regionalliga aufsteigt, denn „das ganze Umfeld ist einmalig in der Oberliga, und der Verein besitzt ein Mega-Potenzial.

Man merkt es in jedem Satz, Ardian Jevric ist der SV Lippstadt ans Herz gewachsen. Er wohnt in Schloß Neuhaus und wird am Bruchbaum am Ball bleiben: „Ich bin ja nicht aus der Welt und schaue mir bestimmt ein paar Spiele an. Wer weiß, vielleicht komme ich ja mal als Trainer wieder."

40 Tore und viermal Rot

Ardian Jevric (30) wurde in Podgorica, der Hauptstadt von Montenegro, geboren. Mit vier Jahren kam er nach Deutschland und startete seine Fußballkarriere 1994 mit acht Jahren beim TuS Sennelager. Als B-Jugendlicher wechselte der Mittelfeldspieler zum SC Paderborn, wo er in der Junioren-Bundesliga kickte und sechs Jahre bei den Senioren des Zweitligisten unter Jos Luhukay oder Andre Schubert trainierte. In dieser Zeit absolvierte der technisch begabte Kicker zwei Zweitliga-Spiele, beide gegen den MSV Duisburg. 2011 folgte der Wechsel zum SV Lippstadt, weil ihn der damalige Coach Daniel Farke überzeugte. Mit den Schwarz-Roten wurde er 2012 Meister in der Westfalen- und 2013 in der Oberliga. Jevric spielte mit dem SV Lippstadt 2013/2014 in der Regionalliga und bestritt auch das DFB-Pokalspiel gegen Bayer Leverkusen (1:6). In den fünf Spielzeiten in der Regional- und Oberliga kam die Nummer 30 auf 149 Einsätze, 40 Tore und vier Rote Karten.

Quelle: DER PATRIOT, 18.05.2017

Es war der erste „Arbeitstag“ von Ardian Jevric beim SV Lippstadt, der Trainingsauftakt im Juli 2011 (v.l.): Assistenztrainer Mirko Vogt, Serdar Erdogmus, Dominique Nowak, Björn Traufetter, Lukas Althoff, Sven Dyballa, Marc Polder, Ardian Jevric, Nils Köhler und Cheftrainer Daniel Farke.
Es war der erste „Arbeitstag“ von Ardian Jevric beim SV Lippstadt, der Trainingsauftakt im Juli 2011 (v.l.): Assistenztrainer Mirko Vogt, Serdar Erdogmus, Dominique Nowak, Björn Traufetter, Lukas Althoff, Sven Dyballa, Marc Polder, Ardian Jevric, Nils Köhler und Cheftrainer Daniel Farke.
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