Valentin Henneke (Mitte) erzielte in der 59. Minute den zwischenzeitlichen 1:3-Anschlusstreffer für den SV Lippstadt, der anschließend noch mal Hoffnung schöpfte. Doch das 4:1 kurz vor Schluss besiegelte das Westfalenpokal-Aus im Achtelfinale. Foto: Lütkehaus
Valentin Henneke (Mitte) erzielte in der 59. Minute den zwischenzeitlichen 1:3-Anschlusstreffer für den SV Lippstadt, der anschließend noch mal Hoffnung schöpfte. Doch das 4:1 kurz vor Schluss besiegelte das Westfalenpokal-Aus im Achtelfinale. Foto: Lütkehaus

Bechtold nach Pokal-Aus fassungslos

Der SV Lippstadt ist raus aus dem Westfalenpokal. Die Hürde SC Wiedenbrück war zu hoch. Das Bechtold-Team verlor beim Oberligisten völlig verdient mit 1:4. Trainer Bechtold war nach der Niederlage fassungslos und stinksauer auf seine Schützlinge.

Westfalenpokal Achtelfinale

SC Wiedenbrück - SV Lippstadt 4:1 (1:0)

Die Hausherren belohnten sich für eine starke erste Viertelstunde gleich mit dem 1:0. Omar setzte die Kugel nach einer flachen Hereingabe von der rechten Seite passgenau an den rechten Innenpfosten (16.).

Für den SV Lippstadt waren nach dem frühen Rückstand lange Bälle oft das Mittel der Wahl, allerdings war das nicht von Erfolg gekrönt. Schüsse von Hoffmeier (29.) und Sezer (40.) flogen entweder über die Latte oder landeten im Außennetz.

Wiedenbrück störte extrem früh und erstickte so das zögerliche Aufbauspiel der Schwarz-Roten im Keim. Dass die Mannschaft von Trainer Björn Mehnert Pokal kann, hat sie bereits im vergangenen Jahr bewiesen. Da stand der Sportclub nämlich im Finale des Westfalenpokals, verlor damals nur knapp mit 1:2 gegen Rödinghausen.

Eine Qualität, die gestern auch der SV Lippstadt zu spüren bekam. Und das vor allem direkt nach der Pause. Mit einem Doppelschlag versetzte das Mehnert-Team den SV in Schockstarre. Erst begünstigte ein Abwehrbock in der Lippstädter Hintermannschaft das 2:0 durch Ercan, der anschließend freie Bahn Richtung Kasten hatte (47.), dann ließ Erlmann eine Hereingabe von rechts klatschen und Demming spitzelte die Kugel ins SV-Gehäuse: 3:0.

   

Danach war zumindest ein Aufbäumen bei Köhler und Co. zu erkennen, das im 1:3-Anschlusstreffer von Henneke seinen Höhepunkt fand. Der Mittelfeldstratege der Schwarz-Roten schnappte sich die Kugel und hämmerte sie aus 20 Metern unter die Latte (59.). Nun waren die Gäste da und hätten durch den eingewechselten Maiella auch noch mal richtig Spannung in die Pokalpartie bringen können. Doch den durchaus platzierten Schuss des quirligen Italieners lenkte SCW-Schlussmann Hölscher noch ins Aus (69.). Als der Wiedenbrücker Omar dann mit seinem zweiten Treffer zum 4:1 einnetzte, war das Spiel gelaufen.

„Wenn du als Amateur die Chance hast, im DFB-Pokal zu spielen, dann ist das, was wir heute gezeigt haben, einfach zu wenig. Es ärgert mich tierisch, dass meine Spieler nicht bis ans Limit gegangen sind. Ich bin fassungslos“, wütete SV-Coach Felix Bechtold nach der Partie.

++++ Auf einen Blick ++++

 

Westfalenpokal Achtelfinale

SC Wiedenbrück - SV Lippstadt 4:1 (1:0)


SC Wiedenbrück: Hölscher - Duschke, Schubert, Geller, Ercan, Maier (65. Tabaku), Beckhoff (84. Klantzos), Zech (71. Tia), Demming (87. Pollmann), Hüsing, Omar

SV Lippstadt: Erlmann - Kröner (67. Maiella), Steringer, Heiserholt, Hoffmeier, Sezer (62. Brosch), Arenz (58. Gucciardo), Henneke, Köhler, Albrecht (55. Schindler), Liehr


Tore: 1:0 Omar (16.), 2:0 Ercan (47.). 3:0 Demming (49.), 3:1 Henneke (59.), 4:1 Omar (83.)

Schiedsrichter: Florian Exner (Bielefeld)

Zuschauer: 450

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