Der Schuss ins Glück: Robin Hoffmann fasste sich ein Herz und versenkte den Elfmeter in der 90. Minute zum entscheidenden 2:1 im Ahlener Tor. Last Minute scheint den Lippstädtern in dieser Saison wirklich zu liegen.    Foto: Lütkehaus
Der Schuss ins Glück: Robin Hoffmann fasste sich ein Herz und versenkte den Elfmeter in der 90. Minute zum entscheidenden 2:1 im Ahlener Tor. Last Minute scheint den Lippstädtern in dieser Saison wirklich zu liegen.    Foto: Lütkehaus

SV-Sieg in Ahlen bitter erkauft

Es gibt Siege, die machen nicht wirklich glücklich. Der SV Lippstadt ist dank eines Last-Minute-Treffers von Robin Hoffmann in die zweite Runde des Westfalenpokals eingezogen. Nach Feiern war im Ahlener Wersestadion aber keinem zumute. Zuvor hatten sich die SV-Spieler Janik Brosch und Sven Köhler nämlich schwer verletzt.

Westfalenpokal, 1. Runde

RW Ahlen - SV Lippstadt 1:2 (1:0)

Daniel Berlinski sah im Endeffekt einen verdienten Sieg seiner Mannschaft, die allerdings erstmal einem Rückstand hinterherlaufen musste. Die Gastgeber nutzten gleich ihre erste richtige Chance, als Nieddu eine Flanke von rechts gut verwertete und per Kopf im langen Eck versenkte (16.).

Die SVer reagierten prompt, doch Kaptans Kopfball auf der anderen Seite zischte rund 30 Zentimeter über die Latte. Es folgte Schockmoment Nummer eins für den SV Lippstadt an diesem Abend: Angreifer Janik Brosch wand sich nach einem Zweikampf am Boden und hielt sich das Sprunggelenk. Kurz danach musste er ausgewechselt werden.

In der Kabine impfte Berlinski seinen Schützlingen dann ein: „Wir müssen diesen Sieg erzwingen, wir wollen ihn unbedingt.“ Das fruchtete. Zwar zeigten sich auch die Ahlener das eine ums andere Mal gefährlich vor dem SV-Kasten, doch schafften die Schwarz-Roten durch den eingewechselten Andzouana den Ausgleich. Letzterer verwertete eine schöne Hereingabe von Schubert zum 1:1 (59.).

Anschließend entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem sowohl der SV als auch Rot-Weiß dicke Chancen zur Entscheidung ausließen. Das letzte Wort hatten aber die Gäste, die per Elfmeter (an Nils Köhler verursacht) durch Robin Hoffmann in der letzten Minute den 2:1-Siegtreffer erzielten. Doch die Freude darüber währte nur kurz, denn mit Sven Köhler lag mittlerweile schon der nächste SV-Akteur verletzt an der Seitenlinie.

Über das Ausmaß der beiden Verletzungen konnten noch keine genauen Angaben gemacht werden. Feststeht aber: Der SV Lippstadt ist in der zweiten Runde und trifft dort demnächst auf den Landesligisten SG Bockum-Hövel.

SV Lippstadt: Balkenhoff - Joswig, Schubert, Lübbers, N. Köhler, Henneke (46. Andzouana), Hoffmann, S. Köhler, Holz, Brosch (38. M. Hoffmeier), Kaptan (79. K. Hoffmeier)

Quelle: DER PATRIOT, 23.08.2018

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