Stefan Kaldewey (l.) und Janik Brosch (r.) beobachten hier den Zweikampf ihres Teamkollegen Saban Kaptan. Als Paolo Maiella in Oberhausen für den SV nach 72 Minuten auf 1:2 verkürzte, keimte noch einmal Hoffnung im Lippstädter Lager auf. Doch nur wenige Minuten später machte SWO mit dem 3:1 dann alles klar.  Fotos: Raestrup
Stefan Kaldewey (l.) und Janik Brosch (r.) beobachten hier den Zweikampf ihres Teamkollegen Saban Kaptan. Als Paolo Maiella in Oberhausen für den SV nach 72 Minuten auf 1:2 verkürzte, keimte noch einmal Hoffnung im Lippstädter Lager auf. Doch nur wenige Minuten später machte SWO mit dem 3:1 dann alles klar.  Fotos: Raestrup

SV Lippstadt verliert in Oberhausen 1:3

Mit leeren Händen kehrte der SV Lippstadt vom Gastspiel aus Oberhausen zurück. Über weite Strecken der Partie agierte der SV besonders in der Offensive zu ideenlos, um die Gastgeber ernsthaft in Verlegenheit zu bringen. Die zahlreichen Umstellungen, die SV-Trainer Berlinski auf Grund der vier Gelb-Gesperrten vornehmen mussten, gingen offenbar nicht spurlos an der Mannschaft vorbei.

Regionalliga West

RW Oberhausen - SV Lippstadt 08 3:1 (1:0)

Bei einem Blick auf die Aufstellung staunte der neutrale Beobachter zunächst nicht schlecht, denn SV-Trainer Berlinski hatte A-Jugend-Kapitän Matriciani in die Startelf beordert. Zusammen mit Schubert spielte der Debütant in der Innenverteidigung. Wie im Vorfeld angekündigt liefen auch Joswig und Kaldewey diesmal von Beginn auf.

Die Oberhausener wollten vom Anpfiff an mit aller Macht dieser Partie ihren Stempel aufdrücken und hatten in der Anfangsminuten gleich zwei gute Möglichkeiten durch Ben Bella (3.) und Oubeyapwa (4.). Und RWO ließ nicht locker. Nach acht Minuten klingelte es dann im Lippstädter Kasten. Der SV hatte sich bei einem Oberhausener Einwurf überrumpeln lassen. Der Ball landete schließlich bei Gödde, der SV-Keeper Balkenhoff aus 14 Metern keine Chance ließ. Der SV hatte insgesamt zwar viel Ballbesitz, doch konnte man sich dafür nichts kaufen.

Als sich dann SV-Akteur Matriciani und Balkenhoff nicht einig waren, versuchte der SV-Keeper per Fuß zu klären. Gödde sprintete dazwischen, traf aber aus spitzem Winkel das leere Lippstädter Tor nicht (14.).

Und was hatte der SV in der Offensive zu bieten? Bis auf einen Distanzschuss von Marcel Hoffmeier (18.) nicht viel. Auf der anderen Seite leiteten die Oberhausener gefährliche Angriffe über die linke Abwehrseite des SV ein. Nach 30 Minuten blockte Kaldewey dann einen Schuss von RWO-Kapitän Bauder im letzten Moment zur Ecke ab. Dann war es wieder einmal Oubeyapwa, der sich auf der rechten Seite durchdribbelte und Bauder in Szene setzte, der mit einem Heber an SV-Torhüter Balkenhoff scheiterte (37.) So blieb es zur Pause beim 1:0.

Sieben Minuten nach Wiederanpfiff sanken die Lippstädter Aktien weiter, denn Gödde köpfte zum 2:0 für Oberhausen ein. Und dann hatte SV zunächst noch einmal Glück, als Schumacher einen Freistoß auf die Latte setzte.

Doch dann durfte plötzlich der Lippstädter Anhang jubeln. Der inzwischen eingewechselte Kaptan flankte zu Brosch, der den Ball auf Maiella ablegte. Der Lippstädter stand am Elfmeterpunkt völlig frei, behielt die Nerven und verkürzte auf 1:2. Es sah ganz danach aus, als würde der SV noch einmal die zweite Luft bekommen. So traf Kaptan kurze Zeit später das Außennetz (75.).

Aber dann folgte in der 78. Minute die große Ernüchterung. Schumacher versuchte bei einem Freistoß noch einmal sein Glück.

Und der Oberhausener traf diesmal genau ins Schwarze, als er den Ball über die Lippstädter Mauer hinweg zum 3:1-Endstand ins Netz zirkelte.

Quelle: DER PATRIOT, 03.11.2018

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