Lippstadt – „Wir machen keine Experimente und wollen die erste Hürde überspringen!“ Cheftrainer Felix Bechtold gibt seinen Jungs vor dem Auftakt im Westfalenpokal in Minden eine klare Marschroute vor.
1. Runde
Krombacher Westfalenpokal
SVKT Minden - SV Lippstadt (Sonntag, 15 Uhr, Kunstrasen Kutenhausen)
Der Westfalenpokal ist für den Lippstädter Coach ein wichtiger Wettbewerb. Deshalb verfinstert sich dessen Miene sofort, wenn er an das letzte Jahr zurückdenkt. Damals schied der haushohe Favorit – dazu noch im eigenen Stadion – gleich in der 1. Runde gegen den Landesligisten BV Bad Lippspringe aus (1:3). Das soll sich unter keinen Umständen wiederholen.
„Wir nehmen diese Partie sehr ernst“, unterstreicht Bechtold. Erneut wartet mit dem SVKT Minden ein Landesligist auf die Schwarz-Roten. Gefährlich? Man muss es ja nicht herbeischreiben. „Natürlich ist die Mannschaft noch nicht bei 100 Prozent, das wird erst in vier, fünf Wochen der Fall sein.“ Dies gilt selbstverständlich genauso für den Gegner aus dem Norden des Landes.
Bei den Gästen fehlen mit Nico Tübing, Nils Köhler (beide Reha), Kiyan Sadeghi (Hüftbeuger) sowie Oliver Lange, Ben Tautges und Juan Löbel sechs Akteure. Nicht nur deshalb ist damit zu rechnen, dass die beiden Neuzugänge Yoost Diezemann und Bellal Afghanyar in Minden von Anfang an spielen. Zwischen den Pfosten steht Lukas Struck. Der Youngster ist der Pokaltorwart des SV Lippstadt.
Sollten sich die Schwarz-Roten beim Landesligisten aus Minden durchsetzten, müssten sie in der 2. Runde des Westfalenpokals entweder beim SV Heide Paderborn (Landesliga) oder beim SC Herford (Westfalenliga) antreten.