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Pressebericht vom 01.12.2017

„Ziel ist, irgendwann in der Regionalliga zu spielen“
Spitzenreiter 1. FC Kaan-Marienborn auf dem besten Weg, dieses Vorhaben schnell umzusetzen

Das Spitzenspiel in der 16. Runde der Oberliga Westfalen steigt am Sonntag beim SV Lippstadt: Der Dritte empfängt den seit über drei Monaten ungeschlagenen Tabellenführer 1. FC Kaan-Marienborn. Die Siegener haben lediglich beim Saisonauftakt mit 1:3 in Rheine verloren und sind seitdem das Maß aller Dinge. Acht Punkte Vorsprung haben die Käner mittlerweile. Warum die Gäste so bärenstark sind, darüber sprach Frank Lütkehaus mit Co-Trainer Tobias Wurm (35), der 2007/2008 unter Trainer Oliver Roggensack ein halbes Jahr selbst das Trikot des SV Lippstadt trug.

Der 1. FC Kaan-Marienborn ist der Konkurrenz enteilt. Überrascht Sie dieser überaus erfolgreiche Saisonverlauf?

Wurm: Wir haben ganz sicher nicht damit gerechnet, dass wir zu diesem Zeitpunkt auf Platz eins stehen. Denn wir sind schlecht in die Saison gestartet: Im Westfalenpokal haben wir gleich in der ersten Runde in Hordel verloren und beim 1:3 in Rheine hat uns mal wieder Torjäger Timo Scherping abgeschossen. Wir haben das Ganze dann analysiert und sind daraufhin vor allem gegen den Ball wesentlich stabiler geworden. Vor dem Tor sind wir zudem effektiv. Im Moment läuft es wirklich sehr gut.

Was ist denn die große Stärke der Mannschaft?

Wurm: Wie gesagt, wir stehen hinten sehr stabil, auch mit unserem Torhüter Florian Hammel. Vorne zeichnet uns beispielsweise mit Dawid Krieger und Norman Wermes eine große Flexibilität aus. Wir haben nicht den großen Torjäger in der Mannschaft. Weil viele Spieler in der Lage sind, Tore zu erzielen, sind wir unberechenbar.

Wenn das so weitergeht, wäre der 1. FC Kaan-Marienborn überhaupt reif für die Regionalliga?

Wurm: Eins ist doch klar: Wer zu diesem Zeitpunkt auf Platz eins steht, der muss sich als Verein mit der Regionalliga beschäftigen. In der Infrastruktur muss bei uns natürlich einiges passieren. Allein schon was die Herkules- Arena betrifft. Daran wird der Vorstand akribisch arbeiten. Es war schon immer unser Ziel, irgendwann in der Regionalliga zu spielen. Kommen wir zum Spitzenspiel Sonntag beim SV Lippstadt. Wie sehen Sie die Ausgangsposition? Wurm: Für uns geht es vor allem darum, besser zu spielen als im letzten Jahr. Da haben wir absolut verdient mit 0:2 verloren. Der SV Lippstadt hat eine gute Mannschaft mit einem guten Mix. Es wird nicht einfach, dort zu punkten. Der SV hat mehr Stärken als Schwächen und derzeit einen guten Lauf. Aber das haben wir auch.

Wie gut wissen Sie über den SV Lippstadt Bescheid? Hat Ihr Verein das Team gezielt gescoutet?

Wurm: Wir kennen den SV Lippstadt genauso gut wie alle anderen Mannschaften.Denn wir beschäftigen uns sehr intensiv mit dem nächsten Gegner. Wir wissen, worauf wir uns einstellen müssen. Thorsten Nehrbauer (Cheftrainer des 1. FC Kaan- Marienborn; Anm. d. Red.) und ich haben das Spiel gegen Bielefeld gesehen. Wir standen zwar im Stau und sind zu spät gekommen, aber wir haben genügend Eindrücke gesammelt. Kevin Holz und Paolo Maiella sorgen in der Offensive für ein enorm hohes Tempo. Auch Sven Köhler im defensiven Mittelfeld ist uns aufgefallen.

Erinnern Sie sich noch an die Saison 2007/2008?

Wurm: Na klar. Dazu muss ich sagen, ich war sowohl bei Borussia Dortmund in der Jugend, in Siegen und seit zehn Jahren auch beim 1. FC Kaan-Marienborn jeweils sehr lange bei den Vereinen. Ich bin also kein klassischer Wandervogel. Damals in Lippstadt mit Trainer Oliver Roggensack war es mit einem halben Jahr nur ein Kurzaufenthalt. Es lief sportlich bei mir persönlich und auch mit der Mannschaft nicht wie gewünscht.

Ist dennoch irgendetwas Besonderes aus dieser Zeit hängengeblieben?

Wurm: Ich habe den SV Lippstadt als einen sehr familiären Verein kennengelernt, kombiniert mit einer gewissen Professionalität. Dazu kommt die herausragende Infrastruktur. Ich fand damals das Waldschlößchen schon sehr ordentlich, jetzt am Bruchbaum hat sich das noch mal um einer Nummer gesteigert. Mit dieser Infrastruktur gehört der SV Lippstadt meiner Meinung nach in die Regionalliga.

Ein guter Übergang zur letzten Frage. Wie lautet Ihr Tipp für Sonntag und zusätzlich: Wer steigt in die Regionalliga auf?

Wurm: Oh, da sollte man sich besser enthalten. Okay, den zweiten Teil werde ich mal etwas diplomatisch beantworten: Die zwei besten Mannschaften sollen in die Regionalliga aufsteigen. Es kann jeder selbst entscheiden, ob der 1. FC Kaan-Marienborn dazugehört. Und für Sonntag in Lippstadt? Man soll ja eigentlich nicht tippen, wenn die eigene Mannschaft beteiligt ist. Aber ich hoffe, dass wir gewinnen. Vielleicht 1:0.

Quelle: DER PATRIOT, 01.12.2017

In der Saison 2007/2008 spielte Tobias Wurm (l.) ein halbes Jahr
lang und genau siebenmal für den SV Lippstadt in der Oberliga. Die
Szene stammt aus einem Test gegen Glasgow Rangers in der Vorbereitung. –
 Archivfoto: Lütkehaus
In der Saison 2007/2008 spielte Tobias Wurm (l.) ein halbes Jahr lang und genau siebenmal für den SV Lippstadt in der Oberliga. Die Szene stammt aus einem Test gegen Glasgow Rangers in der Vorbereitung. – Archivfoto: Lütkehaus
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