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Pressebericht vom 09.08.2017

„Wir haben das Zeug für die Regionalliga“
Trainer Stefan Fröhlich denkt perspektivisch, kann sich aber auch sofortigen Aufstieg vorstellen

In vier Tagen starten die Fußballer des SV Lippstadt mit einem Heimspiel gegen RW Ahlen in die Meisterschaft. Nach zweimal Platz sechs darf es für Trainer Stefan Fröhlich (31) diesmal gerne etwas mehr sein. Den aktuellen Kader des Oberligisten bezeichnet er als nahezu optimal, um große Ziele zu erreichen. Vielleicht sogar den Aufstieg in die Regionalliga. Woher der Coach seine Zuversicht nimmt, verrät er im Gespräch mit Frank Lütkehaus.

Mit welchen Gefühlen gehen Sie persönlich in die Saison? Vorfreude, Spannung?

Fröhlich: Ich empfinde definitiv eine große Vorfreude. Ich gehe beim SV Lippstadt in meine dritte Saison als Cheftrainer und kann nach zwei Transferperioden behaupten: Das ist u n s e r Kader. Ich bin von allen Spielern überzeugt, wir haben eine richtig gute Mannschaft.

Verspüren Sie auch Druck? In der letzten Serie lief ja nicht alles rund ...

Fröhlich: Hier beim SV Lippstadt herrscht immer ein großer Erwartungsdruck. Klar ist: Wir wollen uns steigern, egal wie stark die Liga ist. Wir wollen eine bessere Platzierung als zuletzt.

Das Transferfenster schließt am 31. August, wird sich der Kader noch verändern?

Fröhlich: Wie heißt es schon schön? Alles kann, nichts muss. Im ernst: Aktuell planen wir keine weiteren Transfers. Es sei denn, jemand würde verletzungsbedingt ausfallen.

Es gab erneut einen großen Schnitt beim SV Lippstadt. Zehn Spieler sind neu. Die Mannschaft ist mit durchschnittlich 22,7 Jahren sehr jung. Wie beurteilen Sie ihren Kader?

Fröhlich: Unter unseren gegebenen Möglichkeiten ist der Kader das absolute Optimum. Es stimmt, es handelt sich um eine sehr junge Mannschaft mit einer großen Alterskluft. Wir haben praktisch keinen mit Ende 20. Da ist Björn Traufetter mit 32 Jahren, Tobias Puhl mit 26, und dann kommen die ganz Jungen. Perspektivisch gesehen hat die Mannschaft das Zeug für die Regionalliga. Das kann schneller gehen als manch einer glaubt.

In der Vorbereitung haben sich von den Neuzugängen vor allem Nils Köhler, Giacomo Serrone, aber auch Hendrik Brauer und Tobias Puhl als künftige Stammspieler aufgedrängt. Beurteilen Sie das ähnlich oder gibt's Widerspruch?

Fröhlich: Alle vier besitzen eine hohe Qualität. Das haben sie in der Vorbereitung gezeigt. Mit Tobias Puhl haben wir vorn hoffentlich mehr Durchschlagskraft. Mit Giacomo Serrone haben wir einen 1:1-Ersatz für Marcel Rump. Vielleicht ist er sogar noch effektiver als Marcel Rump. Nils Köhler und Hendrik Brauer haben bereits bewiesen, dass sie in der Oberliga spielen können. Nicht zu vergessen Robin Hoffmann, von ihm erhoffe ich mir bei Standards noch mehr Gefahr. Er ist topfit, und seine Schüsse aus der zweiten Reihe haben es in sich.

Richtig spannend ist die Torwart-Frage, wer ist die Nummer 1 - Christopher Balkenhoff oder Frederic Westergerling?

Fröhlich: Ehrlich gesagt, seitdem ich hier bin, hat es uns noch kein Torwart-Duo so schwer gemacht wie dieses Jahr. Deshalb gibt es keine klare Aufteilung, wer als Nummer 1 und 2 in die Saison gehen wird. Christopher Balkenhoff und Frederic Westergerling werden das ganze Jahr miteinander konkurrieren und stehen mit ihrer Leistung ständig auf dem Prüfstand.

Lukas Wulf hat in der Vorbereitung regelmäßig gespielt. Ist der Youngster schon eine Alternative für die Innenverteidigung?

Fröhlich: Lukas Wulf macht das sehr ordentlich und harmoniert gut mit Fabian Lübbers. Er hat in der Vorbereitung taktisch individuell schnell hinzugelernt und ist eine Option.

Wie möchte der SV Lippstadt 2017/18 spielen? Bitte antworten Sie nicht „das hängt vom Gegner ab".

Fröhlich (lacht): Erfolgreich natürlich! In den letzten beiden Jahren waren wir fußballerisch dominant, haben den Ball laufen lassen und waren sehr spielsicher. Das geht nur mit technischen guten Spielern. Allerdings hat sich das nicht immer in den Ergebnissen widergespiegelt. Dort haben wir den Hebel angesetzt. Ich denke da nur an die Heimspiele gegen Hüls und Dortmund, als wir 60 Minuten spielbestimmend waren, aber dann durch die erste Chance des Gegners ins Hintertreffen geraten sind. Künftig wollen wir den Ball ein bisschen mehr dem Gegner überlassen und diesen zu Fehlern zwingen. Wobei wir selbstverständlich Chef im Ring bleiben wollen.

Präsident Thilo Altmann wünscht sich mehr Stürmertore. Können Sie dem Boss diesbezüglich Hoffnung machen?

Fröhlich: Ja, das kann ich. Er hat ja Recht, ich wünsche mir das auch. Es kann nicht sein, dass Kevin Holz und Marcel Rump in der vergangenen Saison als Außenspieler die meisten Treffer erzielt haben. Tobias Puhl könnte das ab sofort übernehmen. Aber natürlich nicht nur er.

Wie wichtig ist das erste Spiel gegen RW Ahlen? Gerade vor dem Hintergrund, die eigenen Fans auf Dauer mitnehmen zu können?

Fröhlich: Das in einem Spiel zu regeln, dürfte schwierig werden. RW Ahlen ist Regionalliga-Absteiger, und die brauchen bekanntlich einige Zeit, um in der neuen Liga anzukommen. Ich jedenfalls spiele lieber am Anfang gegen Ahlen als am zehnten oder elften Spieltag. Ich sehe beide Mannschaften auf Augenhöhe. Wir haben eine gute Chance zu gewinnen.

Ein paar Zuschauer mehr könnte der SV Lippstadt in seinen Heimspielen doch vertragen, oder?

Fröhlich: Tja, dafür sind wir als Mannschaft ganz klar mitverantwortlich. Wir müssen einen Fußball bieten, zu dem man gerne hingeht. Wenn der SV Lippstadt oben mitspielt, dann kommen die Zuschauer auch. Sind wir doch mal ehrlich: Gerade bei den Heimspielen der letzten Monate mussten sich die Zuschauer nicht gerade ärgern, wenn sie nicht im Stadion waren.

Lassen Sie Kritik von außen, zum Beispiel von jahrelangen Begleitern des Vereins, an sich heran?

Fröhlich: Bei unserer offiziellen Saisoneröffnung bin ich mit einigen Fans ins Gespräch gekommen und war in vielen Dingen mit ihnen d'accord. Ich höre mir das gern an und stelle mich nicht über andere.

Kommen wir allgemein zur Oberliga Westfalen: Experten sprechen von einer ungemein starken Staffel mit vier Regionalliga-Absteigern und zwei Aufsteigern aus der Westfalenliga mit viel Potenzial. Beurteilen Sie das ähnlich?

Fröhlich: Für mich persönlich ist es die attraktivste Oberliga in ganz Deutschland. Mit Schalke 04 haben wir eine Profimannschaft, dazu kommen viele Traditionsvereine und ambitionierte Clubs. Als Fußball-Romantiker geht einem da das Herz auf.

Welche Rolle spielt der SV Lippstadt in der neuen Saison. Oder anders gefragt: Wären Sie zufrieden, wenn es zum dritten Mal Platz sechs werden sollte?

Fröhlich: Diese Mannschaft ist perspektivisch für den Regionalliga-Aufstieg angelegt. Ich traue ihr zu, dass sie unter die ersten Sechs kommt. Vielleicht ist noch mehr drin: Wenn alle fit bleiben und das Team zum Beispiel in der Winterpause mit einem erfahrenen Neuzugang als weiteres, entscheidendes Mosaiksteinchen ergänzt wird, können wir schon in dieser Saison aufsteigen. Dann muss natürlich alles stimmen.

Wer sind Ihre persönlichen Meisterschafts- und Aufstiegsfavoriten?

Fröhlich: Schalke 04 thront über allem. Dahinter kommen wir zusammen mit Hamm, Ahlen, Haltern und vielleicht einer Überraschungsmannschaft.

Quelle: DER PATRIOT, 09.08.2017

Quelle/Bildmaterial: DER PATRIOT
Quelle/Bildmaterial: DER PATRIOT
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